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Erbauseinandersetzung: Anfechtung eines Testaments

| Auch wenn ein Testament aus Sicht des Erblassers klar formuliert ist, kann die gesetzliche Erbfolge einsetzen. So zeigt es nun das Landgericht (LG) Wuppertal. | Das...

Vorweggenommene Erbfolge im Erbrecht – Widerruf einer Schenkung wegen „groben Undanks“

Die Erklärung, eine Schenkung werde wegen groben Undanks widerrufen, muss nicht begründet werden. Das hat jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. 

Erbenhaftung – Begriff & Voraussetzungen und Vermeidung

Wer erbt, erhofft sich einen Vermögenszuwachs durch Vermögenswerte des Erblassers wie Geld, Grundstücke und Schmuck. Vielen Erben ist nicht bewusst, dass sie auch Verbindlichkeiten erben. Schulden zählen ebenso zum Nachlass wie Vermögenswerte. Kein Erbe möchte durch die Erbschaft sein eigenes Vermögen schmälern. Es gibt Möglichkeiten, die Haftung für Verbindlichkeiten des Erblassers zu vermeiden und zu begrenzen.

Eintritt des Erbfalls – Was muss ich tun?

Ein Erbfall tritt immer dann ein, wenn ein Mensch gestorben ist. Dabei ist es erst einmal unerheblich, ob der Erblasser Familie hatte oder nicht. Liegt kein Testament vor, tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Hat der Erblasser ein Testament hinterlassen, erben die in diesem Dokument benannten Personen den Nachlass. Lassen sich keine gesetzlichen Erben ausfindig machen und liegt kein Testament vor, geht der Nachlass an den Staat. Das Erbrecht ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt.

Enterbung – Begriff, Voraussetzungen und Besonderheiten

Eine Enterbung bedeutet, dass der Erblasser legitime Erben vom Nachlass ausschließt. Das können der Ehe- oder Lebenspartner, Kinder, Enkel, Geschwister und weitere Verwandte sein. Diesen entzieht der Erblasser das Erbrecht. Er muss diesen Schritt nicht begründen. Allerdings haben die Betroffenen nach dem Enterben dennoch Anspruch auf ihren Pflichtteil von 50 % des gesetzlichen Erbes. Bei bestimmten Vergehen, die strafbewehrt sind, oder auch bei Versäumnissen (vorsätzliche Vernachlässigung des Erblassers) ist es möglich, auch den Pflichtteil bei der Enterbung auszuschließen.

Erbrecht & Vorsorge” – Die Vorsorgevollmacht – Begriff, Voraussetzungen und Besonderheiten.

Eine Vorsorgevollmacht ist eine Möglichkeit, jemand anderen zu beauftragen, Entscheidungen zu treffen, wenn man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist. Es ist also eine Art vorsorglicher Vollmacht, die nur dann greift, wenn der Vollmachtgeber nicht mehr in der Lage ist, selbst Entscheidungen zu treffen und seinen Willen zu äußern. So lange der Vollmachtgeber bei klarem Verstand ist und seinen Willen selbst äußern kann, greift diese Vollmacht nicht.

Ausschlagen des Erbes nach Annahme. Möglich? Und wie?

Das Erbe kann grundsätzlich nur innerhalb von sechs Wochen nach Kenntnis des Erbfalls ausgeschlagen werden. Nach Ablauf der Frist wird man Erbe mir allen Rechten und Pflichten. Allerdings kann man ein angenommenes Erbe gemäß §§ 1956, 1954, 119 BGB anfechten. Dafür muss ein Anfechtungsgrund vorliegen. Ein Anfechtungsgrund könnte beispielsweise die Unkenntnis von der Überschuldung des Erblassers sein. In dem Fall könnten man die Annahme des Erbfalls wegen Irrtums anfechten.

Unwirksamkeit eines Ehegattentestaments

Scheidung kann zu Unwirksamkeit des Ehegattentestaments führen Oberlandesgericht Oldenburg, Beschluss vom 26.09.2018 – 3 W 71/18 – Leitsatz In seinem...

Worauf es bei Testamenten ankommt

Die richtige Form Wer sein Testament verfassen möchte, sollte dies nicht am den Computer schreiben. Ein selbstverfasstes Testament...

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